Land Art

Hier finden Sie einige meiner Land Art Projekte:

Holy Ground

 

Naturvölker glauben daran, viele von uns haben es vergessen: Die Erde ist heilig.


Wie konnten wir das vergessen? Ein Grund dafür ist möglicherweise die Tatsache, dass wir mehr auf Asphalt gehen statt auf Erde.

 

Vielleicht erinnern wir uns und spüren etwas wie Ehrfurcht vor dem Heiligen, wenn wir barfuß im Sand gehen oder im Garten auf dem Gras.


Der Boden ist heilig: In ihm wächst, was uns nährt. Und alles kehrt am Ende zu ihm zurück. Und wird zu Nährstoff für neues Wachstum. Dies ist das Wachstum in Kreisläufen.


Holy Ground schafft Bewusstsein dafür, dass der Boden heilig ist. Lenkt den Blick auf das scheinbar Banale, auf dem wir gehen. Es ist nicht Dreck – es ist Erde.


Mein Ansatz bei dieser meiner Form von land-art ist nicht die Suche nach heiligen Orten und das Gestalten derselben.


Vielmehr suche ich nach ganz alltäglichen Orten, Orte aus unserer Alltagswirklichkeit, z.B. im Garten oder am Badestrand. Dort suche ich willkürlich eine Stelle aus und weise mit Hilfe meiner Kunst daraufhin, dass auch dieses Stückchen Erde heilig ist. Keine große Sache also, durch meine Aktion bekommt die ausgewählte Stelle einfach nur ein wenig Aufmerksamkeit und Bedeutung.


Dies ist meine Form, Achtsamkeit und Bewusstheit in die Welt zu bringen. Achtsam mit der Erde umzugehen ist eine Aufgabe, die wir Menschen haben.


Dieses Prinzip lässt sich auf die ganze Welt anwenden, die uns umgibt und von der wir ein Teil sind: Was wäre, wenn wir Alles als heilig ansehen: unsere Mitmenschen und Tiere, unsere Taten, unsere Worte, unsere Gefühle und Gedanken, aber auch die banalsten Alltagsgegenstände?


Wer weiß, möglicherweise würde sich dadurch einiges ändern im Umgang mit der Welt und mit uns selbst.


Wie dem auch sei, hier sind einige Bilder und Eindrücke von meinen Erfahrungen mit dem Heiligen und der Erde. Viel Freude beim Anschauen.


Martin Welzel, Bonn, 2015

Tief-Blick

Installation zu  "Kunst Im Siegblick 2014", Hennef

T-Art

Baumpflanzaktion und NaturKunst zu TEA FOR TREE

Vergänglichkeit

(zerfallender Baumstumpf, gerahmt), Martin Welzel 2013, Hennef

Installation zu Kunst Im Siegblick 2013

Ring Of Stones

Martin Welzel 2010, Ufer der Sieg bei Meindorf

„Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt, Phantasie aber umfaßt die ganze Welt.“
Albert Einstein (1879-1955)

 

„Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche, sie ist Kühnheit und Erfindung.“
Eugène Ionesco (1912-94)

 

 

Kunst-Kalender von Martin Welzel für das Jahr 2018!